Cremiger Genuss, der keine Wünsche offen lässt Wer sagt, dass man für den Genuss eines französischen Klassikers Milch braucht? "Joséphine" tritt den Beweis an, dass pflanzliche Alternativen längst die Welt der Gourmet-Käse erreicht haben. Sie ist die Antwort für alle, die sich vegan ernähren, laktoseintolerant sind oder einfach neugierig auf neue Geschmackserlebnisse sind, ohne auf die geliebte cremige Textur eines Bries verzichten zu wollen.
Authentische Reifung für echten Geschmack
Das Geheimnis von Joséphine liegt in der Herstellung. Sie ist kein einfaches Ersatzprodukt aus Stärke und Aroma, sondern das Ergebnis echter Handwerkskunst. Die pflanzliche Basis (oft hochwertige Cashewkerne) wird mit veganen Kulturen fermentiert und darf anschließend in Reifekammern ruhen.
Genau wie beim traditionellen Vorbild bildet sich während dieser Zeit die charakteristische weiße Rinde aus echtem Penicillium candidum (Edelschimmel). Diese Rinde verleiht Joséphine die typische "blumige" Note – ein feines Aroma, das an frische Champignons und Waldboden erinnert.
Ein Fest für die Sinne
Schneidet man Joséphine an, offenbart sich ein elfenbeinfarbener, zartschmelzender Kern. Im Mund entwickelt sich ein mildes, leicht nussiges und dennoch komplexes Aroma, das durch die leichte Säure der Fermentation perfekt ausbalanciert wird.
Unser Tipp: Behandeln Sie Joséphine wie einen edlen Käse. Servieren Sie sie temperiert auf einer Schieferplatte, begleitet von einem knackigen Walnussbrot, einem Klecks Feigensenf (vielleicht dem von Lazzaris?) und einem Glas gekühltem Crémant. Vive la révolution végétale!